Die Rennstrecke

Glaub an dich – erwecke den Kämpfer in dir

Nils von Falterich – Apollofalter (gehört wie Alby zu den Ritterfaltern)

Wer klein ist, braucht besondere Fähigkeiten, um sich bemerkbar zu machen, und um aufzufallen. Das hilft zu überleben und nicht von Fressfeinden gefressen zu werden. Der Schmetterling der zum Stamm der Schönbären gehört, öffnet dafür seine Hinterflügel. Sie sehen aus wie ein rotes Gesicht und lassen den Falter in den Augen des Betrachters viel größer erscheinen. Der Bombardierkäfer setzt da mehr auf die Ohren! Er will gehört werden. Wogegen sich unsere Raupe Alby auf die Nase konzentriert. Sobald sie erschrickt, fährt sie ihre Nackengabel aus und beginnt fürchterlich zu stinken – was die meisten Angreifer regelrecht umwirft. So wie das hier Nils ergangen ist.

Natürlich sind Tausendfü.er und Regenwürmer nicht die schnellsten Wiesenhelden, aber das hält sie nicht davon ab, zu zeigen, was sie drauf haben! Denn Träumen ist ja erlaubt. Also, warum nicht ein kleines Wettrennen veranstalten?!

Und wer glaubt, um schnell zu sein, brauche man Beine, der irrt. Im Gegensatz zu Balduin, der gar keine Beine hat, hat Nimmviel unglaublich viele Beine und dennoch sind beide etwa gleich schnell.

Über die eigenen Grenzen hinaus zu wachsen – darin sind Regenwürmer sehr gut. Denn eigentlich sind es ja reine Bodenbewohner und haben eine sehr empfindliche Haut, die keine Sonne mag. Und dennoch wagen sie sich immer mal wieder zur Wiese hinauf. Darüber kann man einfach nur staunen! 

 

Doch wie überall gilt: Stets achtsam zu bleiben! Wenn man nicht aufpasst, kann man leicht mit einem anderen zusammenknallen. Obwohl, manche machen das auch mit Absicht. Die Krabbenspinne passt sich dem Untergrund an – macht sich „unsichtbar“, damit ihr ein kleines Tierchen sozusagen in ihre Fangarme rennt. Wiesenhelden sind meist sehr wachsam und erspüren ihre Welt mit ihrem ganzen Körper. 

 

Vor allem, wenn man als Regenwurm fast blind ist und als Tausendfüßer nicht besonders gut sieht, braucht es ein Zusatztalent: Ein besonders gutes Fühlen mit der Haut – aus diesem Grund gehören sie vermutlich auch zu den langsameren Helfern von Mutter Natur. 

 

Wespen dagegen haben recht gute Augen und sie verlassen sich darauf. Sie würden keine enge Blüte besuchen, die schon besetzt ist. Und auch wenn viele ein gelb-schwarzes Kleid tragen, so gehören sie nicht zum selben Stamm. Aber das verrät nur ihr Gesicht! Allerdings würde eine Wespe wohl bei einem Wettrennen nur mit ihren Beinen gegen Balduin und Nimmviel verlieren. Zumal sie sich auch zu gerne ablenken lässt, weil ihre Augen stets etwas zum Naschen suchen … (Fallobst und Löwenzahn lieben sie ganz besonders!)

Die Wiesenhelden in diesem Bereich

Scroll to Top